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Meine erste Laterne

Oh weh, meine liebe Laterne,
ich hatte dich doch so gern.
Auf blauem Grund gelbe Sterne,
dein Leuchten sah man von fern.

Aus heiterem Himmel der Regen,
der setzte dir mächtig zu.
Ich mag mich nicht fort bewegen,
denn auf der Straße liegst du.

Erloschen bist du, kein Strahlen
dringt mehr aus deinem Bauch,
du warst die schönste von allen,
ja, und das bleibst du auch.

Ich sehe am Himmel die Sterne
und denke an dein warmes Licht,
ach, wie hatt‘ ich dich gerne,
vergessen werd ich dich nicht.

© Regina Meier zu Verl


Laternenzeit, Foto © Regina Meier zu Verl