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Der dicke Kürbis

In diesem Gedicht geht die Liebe wohl durch den Magen 🙂

Der dicke Kürbis

Es prangt ein dicker Kürbis,
fast schöner als Adonis,
im Feld hinter dem Haus.
Goldgelb, so wie die Sonne,
sein Anblick ist ’ne Wonne,
ich halte das nicht aus.

Gewaltig ist mein Sehnen,
nach ihm, dem Wunderschönen,
er raubt mir fast den Schlaf.
Ich könnte fabulieren,
im Prahlen mich verlieren,
ich weiß nicht, ob ich’s darf.

Wie gern würd ich ihn ernten
und kochen, den Entkernten,
nach alter Tradition.
Mit Sahne dann abschmecken,
und Würstchen drin verstecken,
ne riesige Portion.

Doch schau ich ihn so an,
weiß ich nicht, ob ich’s kann.
Es bricht mir fast das Herz.
Drum ess ich heute süße
Schaumschokoladenküsse
und pflege meinen Schmerz.

© Regina Meier zu Verl


Na, welcher von denen ist wohl das Objekt meiner Begierde?, Foto © Regina Meier zu Verl

Eine Kürbisgeschichte findest du HIER, Vom Kürbis, der aus seinem Beet ausriss

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