Hier stellen sich die Herbstmonate vor

Hervorgehoben

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Der September, bald ist er da:
Vom zaudernden Monat September
Als die Septemberfee den Sommer verabschiedete
Der Herbstjob der Septemberfrau

Auch der Oktober ist nicht mehr weit:
Vom feurigen Monat Oktober
Als die Oktoberfee das Land bunt bemalte
Als die Oktoberfrau ein Abenteuer suchte

Und hier lauert, verborgen und leise, der November:
Vom bescheidenen Monat November
Als die Novemberfee die Ruhe brachte
Als die Novemberfrau für Ruhe sorgte

Drei Fantasiereisen zum Herbst:
Herbstfantasie
Ein Herbstspaziergang
Novemberfantasie

1Septemberwald

 

 

DAS NEUE BUCH ZUM HERBST

Der Beginn eines neuen Jahreszeitenquartetts der beliebten Reihe „Hör mal, Oma!“

Hör mal, Oma! Ich erzähle Dir eine Geschichte von den Festen im Herbst


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Das Abschiedslied der Sommerblumen

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Das Abschiedslied der Sommerblumen
Das Abschiedslied der Sommerblumen

Es ist ein sonniger Frühherbsttag. Ein gelber Tag. Nein, eigentlich ein goldener.
Die Sonne, die nicht mehr ganz so hoch am Himmel steht und auf ihrem Weg durch die Tage immer kleinere Bahnen zieht, überzieht das Land mit einem zarten Schleier, der leicht golden schimmert. Ein Hauch ist’s nur, der die Luft zum Flirren bringt und das Land fröhlicher, freundlicher, sanfter erscheinen lässt. Golden eben.
„Nun beginnen wieder die goldenen Tage“, sagen die Menschen und sie freuen sich. Viele sagen auch: „Die Zeit des späten Spätsommers und frühen Frühherbstes ist die schönste Zeit im Jahr. Die friedvollste. Die sanfteste und zugleich farbenprächtigste.“
Andere nicken dann und bestaunen die kräftigen Farben der Astern, Sonnenblumen, Kapuzinerkresseblüten, der Tagetes, Disteln und die der späten Rosen. Alle leuchten in sattem Gelb, in Wein- und Rostrot, in tiefen Lila- und Rosatönen. Es ist, als lachten sie der Sonne, die von Tag zu Tag zögerlicher ihre Strahlen vom Himmel schickt, aufmunternd zu. Als dankten sie ihr mit dem prachtvollen Farbenspiel ihrer Blütenkleider für das Sommersonnenlicht.
Manchmal, in stillen Momenten in den Mittagsstunden, an denen die Sonne den höchsten Platz am Himmel einnimmt, meint man sie flüstern zu hören. Nein, sie singen und summen ihre Botschaft. Leise, zärtlich, dankend. Ein Lied an die Sonne und an den scheidenden Sommer.
Psst! Du kannst es hören, das Abschiedslied der Sommerblumen. Manchmal, zur Mittagszeit, im scheidenden Sommer und zu Beginn des Herbstes. Träge schwingt es sich durch die Lüfte und begleitet den Tag in den Abend hinein. Und während die Sonne weiterzieht, schließen die Knospen ihre Blütenkränze. Sie brauchen ihren Schlaf, um am nächsten Tag in noch kräftigeren Farbtönen dem Sommer ein neues Abschiedslied zu singen … und um sich langsam, ganz langsam in ein Ende – und einen neuen Anfang zugleich – zu verabschieden.

© Elke Bräunling

mohnbluete

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